Empedokles

Aus Bewusste Menschen
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Empedokles - 495 v. Chr. - 435 v. Chr. [1]


Aus der Wikipedia:


Empedokles (altgriechisch Ἐμπεδοκλῆς Empedoklḗs; * um 495 v. Chr. in Akragas, dem heutigen Agrigent auf Sizilien; † um 435 v. Chr. wohl auf der Peloponnes), genannt auch Empedokles von Agrigent, war ein antiker griechischer Philosoph, Naturforscher, Politiker, Redner und Dichter. Unklar ist, ob die Behauptungen zutreffen, wonach er sich auch als Arzt, Magier und Wahrsager betätigte. Zahlreiche Geschichten über sein Leben und seinen Tod tragen legendenhafte Züge. Als Politiker war er in seiner Heimatstadt Akragas umstritten und musste ins Exil gehen, aus dem er nicht mehr zurückkehrte. [2]


Zitate

“Werdet ihr nicht der fluchbeladenen Schlachtung ein Ende bereiten? Seht ihr nicht, daß ihr euch in blinder Unwissenheit der Seele selbst zerstört?”

„In jedem menschlichen Körper sind ursprünglich beide Geschlechter enthalten. Erst später trennen sich die Geschlechter, und jedes sehnt sich nach der Wiedervereinigung mit dem anderen.“

„Es gibt nur Mischung und Trennung von Feuer, Luft, Wasser und Erde durch Liebe und Haß; Entstehung aber ist ein leerer Name.“

„Aus nichts kann nichts entstehen. Unerweisbar, unmöglich ist, daß Seiendes vergeht. Es wird stets sein, wohin ein Gott es stellt.“

„Glücklich, wer edler Gedanken Schatz erwarb.“

„Jed' Wesen hat durch Schicksals Macht Bewußtsein.“

„Denn wie Streit und Liebe vordem waren, so werden sie auch zukünftig sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein.“

„Am Ende aber werden sie Seher, Dichter, Ärzte und Fürsten für die auf Erden lebenden Menschen; von da aus wachsen sie empor zu Göttern, die in höchsten Ehren stehen, die den anderen Unsterblichen Herdgenossen sind und den Tisch mit ihnen teilen, ohne Anteil an menschlichen Leiden und unverwüstlich.“

„Es wurde Nacht und kalt auf Erden und in Not verzehrte sich die Seele, sendeten zuzeiten nicht die guten Götter solche Jünglinge, der Menschen welkend Leben zu erfrischen.“

„Leben wandelt in Tod die Natur, die Formen vertauschend, und mit des Fleisches fremden Gewand umhüllt sie die Seele.“

„Die Intelligenz nimmt in dem Maße zu, wie der Mensch die Welt erkennt.“

„Anmut verabscheut schwer erträgliche Unentrinnbarkeit.“

„Jeder glaubt nur das, worauf ihn der Zufall gebracht hat.“

„Sonne und Erde und Himmel und Meer; sie halten zusammen, freundlich verbunden ein jedes in seinen verschiedenen Teile, ob sie gleich fern voneinander im irdischen Weltall erwuchsen.“

„Es gibt einen Spruch der Notwendigkeit, einen alten Beschluss der Götter, ewig, mit breiten Schwüren besiegelt: Wenn jemand sich verfehlt und seine Glieder mit dem Blut von Verwandten befleckt, (…) dann soll er sich dreimal zehntausend Jahre weit entfernt von den Glückseligen herumtreiben, sich im Laufe dieser Zeit zu allerlei Gestalten sterblicher Lebewesen entwickeln und immer einen mühseligen Lebensweg für einen anderen eintauschen. … Zu diesen gehöre auch ich jetzt, bin ein aus dem göttlichen Bereich Verbannter und ein Landstreicher, da ich rasendem Hass mein Vertrauen geschenkt habe.“

„Durch die Achtlosigkeit des Verstandes verschlingen wir einander.“

„Jeder hat zwei Dämonen, einen guten und bösen.“

„Eins wird beider [Augen] Blick.“

„Der Erde Schweiß: das Meer.“